Coaching Praxis - Psychotherapie Einzelsitzungen in Neustadt an der Weinstraße

Vertiefung zum Thema Bewusstseins-Entfaltung

Einleitung

Ken Wilber hat die einzelnen Entwicklungs-Stufen des menschlichen Bewusstseins in seinem Buch „Halbzeit der Evolution“, wie ich finde, sehr treffend aus den verschiedensten Fachgebieten zusammengefasst und auch mit neuen Thesen hinterlegt beschrieben. Viele der unten aufgeführten Thesen entstammen vereinfacht dargestellt aus seiner Theorie.

Holen wir dazu kurz etwas aus. Vor ca. 3-6 Mio. Jahren begann sich das menschliche Bewusstsein zu entwickeln, in immer höheren Stufen. War es am Anfang noch recht „einfach gestrickt“ und – so die Thesen der Fachleute – mit allem (der Natur im weiteren Sinne) gefühlt verbunden und nicht trennbar in der Selbstwahrnehmung. Mit einem Sprung in die Gegenwart haben wir heute nach einer langen Entwicklung so gesehen mindestens folgende Herausforderung vor uns:
Die vereinfachte Unterscheidung unseres Selbst in Körper, Verstand, Seele und Geist (Spirit) und dies alles eng verbunden mit und eingebettet in unsere Mitwelt. Also dem erlebten Kollektiv (Familie, Kultur), sowie den äußeren Strukturen, der Natur im weitesten Sinne und den sozialen und rechtlichen Institutionen und Rahmen.

Folgende Haupt-Aspekte der Theorie sollen hier im weiteren Verlauf wichtig sein für uns zu bemerken. Weiter unten teilweise beispielhaft anhand der Entwicklung eines Kleinkindes anschaulich verdeutlicht.

  • Jede neue oder höhere Stufe des Bewusstseins schließt die vorherige ein (transzendiert sie) und erweitert sie. Weshalb die meisten Menschen heute alle Entwicklungsschritte des Bewusstseins unserer Vorfahren in uns tragen.
  • Das persönliche Bewusstsein kann sich immer soweit entwickeln, entsprechend dem Level des Systems und den gegebenen Strukturen (Kultur), in denen das Individuum lebt. Bisher schafften es nur wenige Menschen in den verschiedenen Kulturen und auch über die Zeiten hinweg, sich innerhalb ihres Systems wesentlich darüber hinaus zu entwickeln. Zum Beispiel ein Teil der Schamanen in den Jäger und Sammler Gruppen. In späteren Kulturen Personen wie z.B. Buddha, Jesus, Lao Tse und andere
  • Es gibt eine feste Hierarchie der menschlichen Bewusstseins-Entwicklung. D.h. es kann keine Stufe übersprungen werden in dieser Entwicklung. Mehr noch: Falls vorherige Stufen nicht gut integriert werden, kann dies zu belastenden und neurotischen Problemen führen.
  • In jeder Stufe des Bewusstseins über alle Kulturen hinweg gibt es Tendenzen, die symbolischen Ersatzwerte zu befriedigen, anstatt die gegebenen Mittel zur weiteren Bewusstseins-Entfaltung zu nutzen.

 

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Was hat dies nun konkret mit uns zu tun?

Nehmen wir im Bereich der Entwicklungspsychologie als Beispiel die Entwicklung eines heutigen menschlichen Wesens unserer westlichen Kultur von der Geburt bis zum Erwachsenen. Hier können wir die Stufen der menschlichen Bewusstseins-Entwicklung am Individuum beobachten, durch die die Menschen über die Zeit und Kulturen hinweg sich tatsächlich entwickelt haben. Und das ist wirklich faszinierend, denn man muss sich vorstellen: die Kinder der ersten menschlichen Wesen vor ca. 3 Mio. Jahren kamen nie über den ersten Bewusstseins-Schritt von einem heutigen 4-6 monatigen Säugling hinaus. Das heißt, die „damaligen Erwachsenen“ waren wohl ganz im Hier und Jetzt verbunden mit allem um sie herum. Man vermutet, dass es im Bewusstsein keine Unterscheidung zwischen dem Ich (körperlich oder mental) und der Natur gab. Man könnte diesen Zustand nun leicht verwechseln, mit dem Ziel vieler esoterischer Gruppierungen, die Transzendenz im Hier und Jetzt in Raum und Zeit zu erreichen und die damalige Zeit als den frühen „Garten Eden“ sehen. Allerdings waren diese ersten menschlichen Wesen auch in diesem Zustand gefangen, d.h. höhere Bewusstseinszustände bis hin zur bewussten Transzendenz mit der Möglichkeit, Menschen in allen anderen Zwischenstufen darin zu begegnen, bestand so nicht. Es war also der erste Schritt in unserer Geschichte.

Heute sieht das bei der Entwicklung eines Kindes nach den momentan allgemein anerkannten und gesicherten Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie so aus:

  • Bis zu einer Zeit von 4-6 Monaten existiert das Baby noch nicht als echtes persönliches Ich. Es ist sozusagen eins mit der Mutter und seiner Umwelt. So können wir uns in etwa den Erwachsenen-Bewusstseinsstatus der ersten menschlichen Wesen vorstellen. Es geht primär um die reine existenzielle Bedürfnisbefriedigung im Jetzt.
  • Mit ca. 6-18 Monaten (abgeschlossen bei ca. 3 Jahren) beginnt diese primitive Verschmelzung des Kindes sich aufzuspalten. Das Kind wird abwechselnd mit der liebenden und mit der furchterregenden Gestalt der Mutter konfrontiert. Es entwickelt ein rudimentäres Körper-Ich. Dieses Stadium ist durchaus vergleichbar mit den sich in zweiter Stufe entwickelnden Jäger und Sammler Gruppen vor ca. 200t Jahren. Eine Welt, die auf magischen Prinzipien aufgebaut war. Das Körper-Ich sehr eng verbunden mit der Natur oder z.B. sogar ganz identifiziert mit einzelnen Tieren zur Beschwörung der Jagd. Vorausdenken ist hier im Sinne von vielleicht einem Tag möglich, wo es das nächste Wild zu jagen gibt, um die Existenz zu sichern.
  • Im nächsten Schritt entwickelt sich vereinfacht dargestellt das mythische Bewusstsein ab ca. 10t vor Chr. Das waren die beginnenden Ackerbau- und frühen Hochkulturen. Und dies war auch ein zentraler Sprung im Bewusstsein des Menschen. Die Menschen lernten vorauszudenken, die Ernten zu planen über die Jahreszeiten hinweg. Sprache, Schrift und Geld als Gegenwert entstanden. Gleichzeitig wechselten die „magischen Realitäten“ zu den „mythischen“. Das heißt nicht mehr die Schamanen waren zuständig für die Beschwörung des direkten Jagderfolges, sondern zentrale Götter wurden angebetet. Regeln und Gesetze wurden verfasst zur Steuerung, Wahrheiten gesucht. Eine feste Gruppenzugehörigkeit entwickelte sich, aufbauend auf dem vorherrschenden Weltbild und der prägenden Kultur. So wie es auch heute noch stattfindet und von Castaneda in seinen Büchern beschrieben ist. Und vor ihm von Parsons, Leslie White, Whorf, Fromm und G.H. Mead. (Ken Wilber, Halbzeit der Evolution, S.128):

    “Jeder, der mit einem Kind in Kontakt kommt, ist ein Lehrer, der ihm unaufhörlich die Welt beschreibt, bis zu dem Augenblick, in dem das Kind imstande ist, die Welt so wahrzunehmen, wie sie ihm beschrieben wird…Wir erinnern uns dieses ominösen Augenblicks nicht, weil niemand unter uns einen Bezugspunkt haben könnte, um diesen Augenblick mit etwas anderem zu vergleichen…Die Wirklichkeit, oder die Welt , wie wir alle sie kennen, ist nur eine Beschreibung. Sie ist…ein endloser Strom von Interpretationen von Sinneswahrnehmungen, die wir, die Einzelnen, die eine besondere Gruppenzugehörigkeit teilen, übereinstimmend zu deuten gelernt haben."

    Ken Wilber - Halbzeit der Evolution, S.128
  • Die meisten unserer heutigen Weltreligionen sind in diesem Status. Es gibt das eine Buch, den einen Gott, die eine Wahrheit. Und wenn ich mich ihm verpflichte, ihn verehre und nach dessen Regeln lebe, dann habe ich Gutes zu erwarten. Spätestens im Jenseits. Das heißt aber auch, es entstand ein Bewusstsein der Menschen, für diesen scheinbar „unsterblichen“ Teil in ihnen. Und das Bedürfnis, diesen auszudrücken, ihn zu leben.

Was war nun aber der anzunehmende Motor für diese Entwicklung der Menschheit?

Ken Wilber beschreibt das so, dass jedes menschliche Individuum zu allen Zeiten eine intuitive Wahrnehmung hatte, dass es ein größeres inneres Selbst gibt, das mit dem „Ganzen“ verbunden ist, dass eigentlich das Ganze zu jeder Zeit in ihm ist und es wieder zum Ganzen Allseins zurückkehren möchte. Dass es das, was in ihm ist, entfalten möchte. Also der Weg zur Transzendenz des Bewusstseins.

Allerdings war dieses Gefühl nur intuitiv und deswegen wurde es oft verwechselt mit Ersatz-Symbolen oder Versprechungen von Religionen (was manchmal vielleicht sogar auch stimmte als ein möglicher Weg).

Doch da gibt es eben auch noch den Gegenpol zur Transzendenz. Nämlich mit dem wachsenden Bewusstsein, wurde sich der Mensch auch seiner Sterblichkeit bewusst und dieses Wissen, wollte er mit aller Kraft beiseiteschieben. So wurde einerseits vieles dafür getan, dass das Leben nach dem Tode wohl weitergehen kann (man schaue sich z.B. die ägyptische Hochzeit an: Pharaonen als verehrte Götter; In Mumien präparierte Körper für die Ewigkeit; Pyramiden als Grabstätten, die in den „Himmel greifen“). Andererseits wurde über Ersatz-Symbole die Sterblichkeit verdrängt. Also die Anhäufung von Besitz, Ersatzopfer, alle Arten menschlicher Vergnügungen und Wunscherfüllungen. Mit dem Bewusstsein stiegen also das Bedürfnis zur Sicherung der Existenz und Kontrolle. Schlussendlich als unbewusstem Ausweichen vor dem Tod, dem Bewusstwerden der Sterblichkeit. Obwohl es gleichsam wohl diese intuitive Wahrnehmung des unsterblichen im Menschen gab. Dem Atman (wie die Hindus es nennen), die immerwährende Höchste Ganzheit, die sich in jedem Menschen manifestiert.

Ken Wilber gibt in seinem Buch ein passendes Beispiel von Professor Lowie während seinen Besuchen bei den Crow Indianern, das den Unterschied zwischen symbolischem Streben und der Transzendenz in einfachen Kulturen wie ich finde sehr bildlich beschreibt:

“Es gehörte offensichtlich zu den typischen Ritualen des primitiven Menschen, ein Fingerglied zu opfern. Im rituellen Gebet der Crow-Indianer an die Morgensonne heißt es: „Ich gebe dir ein Glied meines Fingers; gib du mir als Gegenleistung etwas Gutes.“ Und diese Indianer taten auch, was sie sagten…Was bezweckten diese symbolischen Opfer? Campbells (Anm.: ein weiterer Autor) Antwort ist präzise und knapp. „Das sind die verstümmelten Hände der „ehrbaren Jäger“, nicht der Schamanen. Denn die Körper der Schamanen sind unzerstörbar (transzendent), und ihre gro0en Opfer sind geistiger, nicht fleischlicher Art.“ Das heißt: Der Schamane opfert sein Ich in der Transzendenz, nicht seine Finger als Ersatz. Und das ist auch der Unterschied zwischen…echten und Ersatzopfern…
Man könnte es auch so ausdrücken, dass die Jäger sich auf der Suche nach Ersatzbefriedigungen dem Verändern (Anm.: damit meint Wilber die horizontale Anpassung, Stabilisierung und Sicherung auf einer Ebene) verschreiben, während die sanftmütigen Schamanen sich der tatsächlichen Transformation ins Überbewusste hingeben (Anm.: damit meint Wilber die vertikale Entwicklung über verschiedene Bewusstseinsebenen hinweg). Diese Transformation enthüllt „Einblicke“ in Tiefen, die dem abgebrühten Jäger gar nicht zugänglich sind (möge er nun auf der Jagd nach Dollars, Tierfellen oder Arbeitshypothesen sein)..."

Ken Wilber

 

Welches Fazit können wir nun aus dieser Theorie für uns ziehen?

Dem heutigen Menschen unserer Kultur stehen also automatisch durch sein Erwachsenwerden alle die Bewusstseins-Entwicklungsschritte unserer Vorfahren bis hin zur Urzeit zur Verfügung. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass ...

  • ... diese Ebenen des Bewusstseins auch im Heranwachsen gut integriert werden.
  • ... diese Ebenen des Bewusstseins auch bewusst zur Verfügung stehen.
  • ... die Bewusstseins-Entfaltung bewusst als Ziel weiter verfolgt wird. Und zwar nicht auf symbolischer Ebene von Ersatzbefriedigungen oder dem „unbewussten Ausweichen vor dem Tod“, sondern hin zu höheren Ebenen der Weltsichtweisen, des Werteverständnisses anderer Kulturen, der emotionalen Entwicklung und Ich-Identität. Um nur ein paar der relevantesten Felder zu nennen.

In diesem Sinne kann man durchaus sagen: es reicht nicht, einfach nur mit diesem Geschenk des heutigen menschlichen Bewusstsein geboren zu werden. Es geht darum zu erwachen, bildlich gesprochen ein zweites Mal geboren zu werden und unser Bewusstsein weiter vertikal zu entwickeln. Hierzu ein Zitat von Ken Wilber (Halbzeit der Evolution, S. 7/8):

“Halb Tier, halb Gott: So steht es um die Seele des Menschen. Anders ausgedrückt: Der Mensch ist eine im tiefsten Wesen tragische Erscheinung mit einer vielversprechenden Zukunft – wenn er es schafft, den Übergang zu meistern."

Ken Wilber - Halbzeit der Evolution, S. 7/8

Auch wenn die Welt und was darin passiert (z.B. Katastrophen, Kriege, hungernde und arme Menschen, Verbrechen und Korruption) manchem als sinnlos erscheinen mag, so zeigt die Entwicklung unseres Bewusstseins ein Weg, die Geschichte als Abfolge von wichtigen Entwicklungsschritten der Menschheit zu sehen. Auch wenn es darin immer wieder katastrophale Ego-Auswüchse und Fehlleitungen der Menschheit gab – und je höher entwickelt und desto weniger integriert, desto schlimmer. Allein die Kriege und gegenseitigen Massenvernichtungen der Menschen im letzten Jahrhundert zeugen dramatisch davon.

Wir können dieses Potenzial aber auch nutzen und einiges dafür tun, dass sich der zwischenmenschliche Austausch, das Mitgefühl und das Füreinander-Da-Sein mehr und mehr entwickeln. Albert Einstein schrieb zu dieser Art der „optischen Täuschung des getrennt seins“ folgendes:

“Ein menschliches Wesen ist Teil des Ganzen, das wir „Universum“ nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Es erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als etwas von allem anderen Getrenntes – eine Art optische Täuschung seines Bewusstseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unser persönliches Verlangen und unsere Zuneigung für einige wenige uns nahestehende Personen beschränkt. Unsere Aufgabe muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien."

Albert Einstein

Sich aus diesem Gefängnis zu befreien und die Verbundenheit des Bewusstseins wieder herzustellen mit den Mitmenschen, allen fühlenden Wesen, der Natur, den Kulturen, dem Kosmos…dies wird möglich durch die Bewusstseins-Entfaltung in höhere Ebenen, zu umfassenderen Sichtweisen. Und wir haben die Wahl dazu, die Möglichkeit. Ken Wilber schreibt dazu (Halbzeit der Evolution, S.XVI):

“Und erinnern sie sich, wer dieses Stück verfasst hat? Wenn Sie tief in Ihr eigenes Bewusstsein blicken und die Selbstkontraktion lösen und sich dem leeren Grund Ihrer eigenen uranfänglichen Erfahrung überlassen, diesem einfachen Gefühl von Sein, eben jetzt, eben hier – liegt es da nicht sofort auf der Hand? Waren Sie nicht von Anfang an dabei? Und hatten Sie nicht auch bei allem, was dann folgte, die Hand im Spiel?...Ein und derselbe Strom nimmt seinen Lauf durch das All und treibt den gesamten Kosmos in jeder seiner Gesten an und gibt keine Ruhe, bis Sie sich erinnern, wer und was Sie sind – und sogar dass Sie von dem einen Strom einer alles durchdringenden Liebe zu dieser Erkenntnis getragen wurden."

Ken Wilber - Halbzeit der Evolution, S.XVI

Diese höheren Ebenen des Bewusstseins und der Ganzheit schlummern in jedem von uns, man könnte sagen, sie wollen einfach nur entdeckt und entfaltet werden. Dies führt dann auch zur „wahren“ Zufriedenheit, selbst ruhend in uns. Ken Wilber schreibt auch hierzu (Halbzeit der Evolution, S.136, S.20):

“Es gibt nur zwei Zustände, in denen der Mensch vollkommen zufrieden ist. Der eine ist der Schlummer im Unbewussten, der andere das Erwachtsein zum Überbewussten. Alles dazwischen ist die Hölle in verschiedenen Graden.“
„Es ist so, als werde sich eine Meereswelle plötzlich ihrer selbst bewusst und entdecke dadurch, dass sie eins ist mit dem Ozean und auch eins mit allen anderen Wellen, da sie alle aus Wasser bestehen."

Ken Wilber - Halbzeit der Evolution, S.136, S.20

In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie dieser kurze und vereinfacht dargestellte Exkurs angesprochen und zum Nachdenken angeregt hat. Denn unser Verstand ist ein wichtiges Element in diesem Ganzen. Der Verstand verbindet unseren Körper mit unserer Seele und unserem Geist (im Sinne von Spirit). Je freier, offener, unvoreingenommener, neugieriger, multidimensionaler und integrativer unser Verstand arbeitet, desto größer ist unser Potential, das wir über alle unsere Ebenen (Körper, Seele, Verstand und Geist) ein stimmiges, individuelles Gesamtbild entfalten können. Wenn Sie sich an dieser Reise beteiligen wollen, freue ich mich und ich wünsche viel Spaß und Freude bei der Entdeckung ihrer persönlichen Schattenaspekte, als auch ihrer gelebten Potenziale.

 

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Anmerkungen zu Ken Wilber und Buchtipps zur Vertiefung

Ken Wilbers Ansatz ist natürlich viel ausführlicher und umfassender als hier nur auszugsweise in Bezug auf die Bewusstseins-Entwicklung dargestellt. Er verfolgt mehrere Bereiche der persönlichen Entwicklung, zeitweisen Zuständen, Typisierungen und deren praktischer Vernetzung. Alles verknüpft mit einer praktisch erprobbaren Herangehensweise zur Entwicklung integraler Sichtweisen.

Ken Wilber (geb. 1947) kehrte einer akademischen Laufbahn den Rücken, um im intensiven Privatstudium Philosophie, Psychologie, die östlichen und westlichen Weisheitslehren sowie andere Disziplinen der Wissenschaften des Geistes zu erforschen und widmete sich der Praxis von Zen und tibetischem Buddhismus. Er gilt heute als der wichtigste Vertreter der Transpersonalen Psychologie und gehört zu den bedeutendsten Theoretikern eines integralen Weltbildes.

Buchtipps zur Vertiefung der genannten Theorien von Ken Wilber:

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